Buchrückenrechner
Wie breit wird der Rücken Ihres Buches? Wählen Sie Einband, Bindung, Format und Papier – Sie erhalten die Rückenbreite und die fertigen Datenformate für Innenteil und Umschlag.
Druckdaten für A4 Hardcover
Vorlage als PDFInnenteil
Umschlag
Der Umschlag besteht aus Rückseite (U4), Buchrücken und Titelseite (U1). Platzieren Sie keine wichtigen Inhalte im Rückenbereich. Liefern Sie Innenteil und Umschlag als getrennte PDF/X-4-Dateien in CMYK mit ISOCoatedV2 / FOGRA39 und 300 dpi.
Wie die Buchrückenbreite berechnet wird
Der Rücken Ihres Buches ist genau so breit wie der Stapel Papier, der darin steckt. Wie dick dieser Stapel wird, hängt von drei Werten ab: wie viele Blätter er hat, wie schwer das Papier ist und wie stark es aufträgt. Daraus ergibt sich eine einfache Formel.
- 120 Seiten, beidseitig bedruckt 60 Blatt
- Grammatur des Papiers 90 g/m²
- Volumen laut Papiersorte 1,31
- 60 × 90 × 1,31 ÷ 1000 7,07 mm
- Buchblock Softcover 7,07 mm
Grammatur, Volumen und Seitenzahl
Zwei Bücher mit derselben Seitenzahl können unterschiedlich dick ausfallen. Der Grund liegt im Papier: Grammatur und Volumen bestimmen gemeinsam, wie viel Höhe ein Blatt im Stapel beansprucht.
Grammatur
Das Flächengewicht des Papiers. 90 g/m² bedeutet: ein Quadratmeter wiegt 90 Gramm. Je höher der Wert, desto schwerer und in der Regel auch dicker das Blatt.
Volumen
Gibt an, wie stark ein Papier bei gleichem Gewicht aufträgt. Unsere Buchdruckpapiere erreichen bis zu 1,32 und wirken dadurch voluminöser, gestrichene Bilderdruckpapiere liegen deutlich darunter.
Seitenzahl
Gezählt wird wie im fertigen Buch: Vorder- und Rückseite eines Blattes sind zwei Seiten. Ein Buch mit 120 Seiten besteht also aus 60 Blättern.
Hardcover und Softcover im Vergleich
Beide Einbandarten brauchen die Rückenbreite, legen den Umschlag aber unterschiedlich an. Der Rechner oben berücksichtigt das bereits und gibt Ihnen die fertigen Maße aus.
Der Buchblock sitzt in einer festen Decke aus Pappe, die den Rücken zusätzlich verbreitert. Der Umschlag ist größer als das Buch, weil die Decke ringsum übersteht.
Dazu kommt der Einschlagrand von 20 mm umlaufend, mit dem der Bezug um die Pappe geschlagen wird. Wichtige Inhalte bleiben mindestens 25 mm vom Rand entfernt.
Der Umschlag ist ein biegsamer Bogen, der direkt am Buchblock anliegt. Seine Breite ergibt sich aus Vorderseite, Rücken und Rückseite – ohne Überstand.
Angelegt wird er wie der Innenteil mit 3 mm Beschnitt umlaufend, der Sicherheitsabstand beträgt mindestens 6 mm.
Häufige Fragen zur Buchrückenbreite
Was ist die Buchrückenbreite?
Die Buchrückenbreite, auch Rückenstärke genannt, ist die Dicke des fertigen Buches an der gebundenen Kante. Sie entspricht dem Papierstapel des Innenteils, beim Hardcover zuzüglich der Deckelpappe. Im Umschlag ist sie der Streifen zwischen Rückseite und Titelseite, auf dem später der Titel steht.
Warum muss ich die Rückenbreite vor dem Anlegen der Druckdaten kennen?
Der Umschlag wird als eine durchgehende Datei gedruckt, die Rückseite, Rücken und Titelseite enthält. Ohne den richtigen Rückenwert stimmt die Gesamtbreite nicht, und die Falzlinien liegen an der falschen Stelle. Titel und Motive verrutschen dann auf den Rücken oder um ihn herum.
Deshalb berechnen Sie die Rückenbreite, bevor Sie das Dokument anlegen – nicht erst, wenn das Layout steht.
Was bedeutet das Papiervolumen?
Das Volumen beschreibt das Verhältnis von Dicke zu Gewicht. Ein Papier mit Volumen 1,3 ist bei gleicher Grammatur spürbar dicker als eines mit Volumen 0,8. Deshalb reicht die Grammatur allein nicht aus, um die Rückenbreite zu bestimmen.
Bei uns liegen die Werte je nach Papiersorte zwischen 0,73 und 1,32. In der Auswahl oben steht das Volumen hinter jeder Grammatur in Klammern.
Welches Papier macht mein Buch dicker?
Ein voluminöses Papier wie unser Spezial-Buchdruckpapier lässt ein Buch mit wenig Seiten vollwertiger wirken. Ein gestrichenes Bilderdruckpapier trägt weniger auf und ergibt bei gleicher Seitenzahl einen schlankeren Band, dafür eine glattere Oberfläche für Abbildungen.
Probieren Sie die Papiersorten im Rechner durch: Sie sehen sofort, wie sich die Rückenbreite verändert.
Muss meine Seitenzahl durch vier teilbar sein?
Bei Fadenheftung ja. Dort werden mehrere Blätter zu einer Lage gefalzt und geheftet, und eine Lage ergibt immer ein Vielfaches von vier Seiten. Fehlende Seiten ergänzen wir mit Leerseiten.
Bei Klebebindung genügt eine gerade Seitenzahl, weil jedes Blatt einzeln in den Rücken eingeklebt wird.
Zählen Leerseiten mit?
Ja. Für die Rückenbreite zählt jedes Blatt, das im Buch steckt – auch Vakatseiten, Vorsatz und unbedruckte Trennseiten. Geben Sie deshalb die Seitenzahl Ihres fertigen Dokuments an, nicht nur die der bedruckten Seiten.
Gilt der Rechner auch für Hardcover?
Ja. Wählen Sie oben Hardcover aus, dann wird die Deckelpappe eingerechnet und der Umschlag mit Deckelüberstand und Einschlagrand ausgegeben. Beim Softcover entfallen beide, dort liegt der Umschlag direkt am Block an.
Welcher Wert gilt für meine Bestellung?
Verbindlich ist der Wert, den der Konfigurator zu Ihrer konkreten Konfiguration anzeigt. Dieser Rechner nutzt dieselbe Formel und dieselben Papierdaten und ist dafür gedacht, dass Sie Ihr Layout schon vor der Bestellung anlegen können.
Wenn Sie unsicher sind, prüfen wir Ihre Daten gern vorab mit dem Profi-Datencheck.
Rückenbreite steht – jetzt Ihr Buch konfigurieren
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